Neu bei GreenPosh: Modische Holzarmbanduhren von STADTHOLZ

Von STADTHOLZ Uhren aus Holz und anderen Dingen

Du sitzt auf einer Bank am Rande eines Waldes und schaust auf die Landschaft vor dir: leuchtend gelbe Rapsfelder, der Duft von reifem Getreide, ein Reh, das durch die Felder läuft, es weht eine leichte Brise, du kannst bis zum Horizont schauen, du hörst den Wind säuseln, vereinzelt zwitschern Vögel. Wer sehnt sich nicht nach solch einer idyllischen Szenerie im manchmal hektischen und stressigen Stadtleben? Mit den Armbanduhren aus Holz von STADTHOLZ kommst du dem zumindest näher. Denn seit seiner Gründung ist es das Anliegen des Labels und des Geschäftsführers Christian Puzik, all die Emotionen, die sich aus der Natur und Betrachtung ergeben, mit der urbanen und kunterbunten Stadt zu verbinden. Dadurch entstehen trendige Holzarmbanduhren, Brillen und Sonnenbrillen mit einem Holzgestell sowie Fliegen aus Holz. Wir trafen den Geschäftsführer von Stadtholz und sprachen mit ihm über STADTHOLZ, seine Kindheit und seine Holzuhren.

Hallo Christian, danke, dass du dir Zeit für uns genommen hast! Auf der STADTHOLZ Website ist die Rede von einer Geschichte hinter der Geschichte von STADTHOLZ. Was hat es damit auf sich? Wie fing STADTHOLZ schon während deiner Kindheit an?

Hallo Peter. Ja genau … ohne es zu wissen, begann die Geschichte schon in meiner Kindheit, natürlich hatte sie damals noch keinen Namen. STADTHOLZ ergab sich aus meiner Liebe zum Werkstoff Holz und der Natur. Ich habe, seitdem ich denken kann, immer Sachen gebaut und soweit es möglich war – wir hatten damals leider noch keine perfekt ausgestattete Werkstatt- eben aus Holz. Es ist für mich einfach der beste Rohstoff – so vielseitig, jeder kann etwas damit machen, es fühlt sich wundervoll warm an. Und mittlerweile haben wir auch die Techniken, um diesen Rohstoff zu einem echten Hightech Produkt zu machen. Aber zurück zum Namen, als ich die Firma gegründet habe, habe ich nach einem Namen gesucht. Es war schnell ganz klar – STADTHOLZ. Ich wollte Produkte machen, die viele Menschen begeistern können und aus Holz bestehen. Der Name setzt sich somit zusammen aus der Natur(Holz) und der Stadt. Ein Spiel mit Gegensätzen, ich wollte zum Ausdruck bringen, dass jeder die Möglichkeit haben sollte, sich sein Stück Natur nach Hause zu holen. Stadt steht hierbei auch für das Urbane, Schnelle, vielseitige – das spiegelt sich auch in meinen Produkten wieder.

Was bedeutet für dich Nachhaltigkeit?

Von Beginn an war mir klar, dass das ein großes Thema ist und sein wird. Es gibt momentan wohl kaum eine andere Branche, in der so viel passiert, die so schnell ist, in der sich Trends so wiederspiegeln, wie die Mode. Wir arbeiten mit Holz – per se schon nachhaltig, da man es nicht extra herstellen muß und, was für uns wichtig ist, an sich keinen weiteren Müll verursacht. Wir achten extrem auf faire Arbeitsbedingungen, wir halten unsere Wege kurz, verzichten auf viel Lagerplatz und benutzen soweit es uns möglich immer recycelte Komponenten. Sogar im Versand – wir verwenden aus Mais hergestellte und kompostierbare Polsterchips, unsere Kartons sind recycelt und sogar das Klebeband ist größtenteils recycelt. Wir verzichten auf große Umverpackungen oder dergleichen – wir wollen, dass unsere Produkte von sich aus überzeugen.

Wie setzt du Nachhaltigkeit in deinem Leben um – STADTHOLZ mal ausgenommen?

Das ist das Schöne, es fällt mir tatsächlich relativ leicht meine Persönlichkeit auf STADTHOLZ zu übertragen. Mir liegt die Natur am Herzen, denn darum geht es im Endeffekt. Mal abgesehen von allem Konsum, ist die Natur, in der wir uns bewegen nämlich das einzige, was dauerhaft ist und die versuche ich so gut es geht zu schützen. Ich lebe nicht asketisch oder dergleichen, aber ich verzichte auf, falls möglich, Plastikverpackungen, trenne jeglichen Müll, schaue drauf, wo meine Kleidung her kommt … alles scheinen Kleinigkeiten zu sein, die zusammen genommen aber einen großen Teil ausmachen. Das geht auch beim PKW weiter. Ich fahre gern Fahrrad oder Longboard – zugegeben, auf‘m Land, wo ich herkomme, ist die nächste Stadt knapp 20 Kilometer entfernt, das macht aber nichts. Auch in meiner Freizeit betreibe ich Sportarten, die in der Natur zu Hause sind. Ich surfe, mach Stand Up Paddling, fahre Longboard oder gehe in den Waldseilgarten.

Warum hast du dich bei deinen Holzuhren für Schweizer Städte als Namen entschieden?

Das lag auf der Hand. Unsere Uhren sind hochwertig und ausgestattet entweder mit einem Swiss Parts Uhrwerk oder Schweizer Uhrwerk. Die Schweiz passt auch einfach gut zu STADTHOLZ – sie steht wie wir für Hochwertigkeit, Unabhängigkeit, hat ihren eigenen Kopf. Es muß aber auch nicht nur die Schweiz sein – als Namenspate, wenn man es so will, stehen dabei auch Städte wie Bristol oder Florenz. Meist habe ich auch eine persönliche Beziehung hierzu. Bristol zum Beispiel, eine extrem kreative Stadt, eigentlich viel zu unbekannt, aber es lohnt sich wirklich!

An welchen neuen Modellen feilst du gerade?

Das habe ich soeben schon etwas verraten. Wir testen immer neue Materialzusammensetzungen, um unsere Produkte, also Holzuhren und Holzbrillen oder Holzfliegen, immer weiter zu entwickeln. Momentan arbeiten wir an zwei neuen Modellen. Die wird es ab März geben. Eines hat zum Beispiel ein Ziffernblatt aus Marmor. Wir können nicht jeden Monat ein neues Modell auf den Markt bringen, das ist nicht unser Ansatz. Wie gesagt, große Lagerbestände haben wir nicht, wir stellen auch keine großen Stückzahlen her. Ich designe jedes einzelne Produkt selbst und das dauert seine Zeit. In jeder Holzuhr steckt jede Menge Liebe, Erfahrung und Kreativität.

Welches Produkt ist dein Lieblingsstück von STADTHOLZ?

Fangfrage! Natürlich alle, da ich jedes selbst designt habe. Man hat ja auch als Elternteil kein Lieblingskind, oder?!

Und was ist dein Lieblingsstück aus dem GreenPosh-Sortiment?

Ich muß sagen, da gibt es einige – fällt mir schwer, mich da festzulegen. Aber wenn ich etwas sagen müsste, dann wären es wohl Espadrilles, da ich die selbst super gern trag, wenn ich am Strand oder durch die Stadt surf und natürlich die vielen veganen Leckereien – Schokolade vorzugsweise, was sonst, oder?!

Wir danken Christian Puzik für das Interview.

 

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